Du bist hier: Startseite > Essen & Trinken, Vegetarisch > Vegetarisch grillen

Vegetarisch grillen

Gemüse grillen, Quelle: tokamuwi / pixelio.de

Sommerzeit ist Grillzeit und obwohl viele bei den Anblick noch die Nase rümpfen, findet sich mittlerweile auch immer mehr Gemüse auf dem Rost. Doch nicht jede Sorte eignet sich für ein leckeres Barbecue.

Während sich Zucchine oder Auberginge besonders gut zum Grillen eignet, sind diverse Kohlarten oder Rüben eher nichts für den hungrigen Magen. Doch auch mediterranes Gemüse kann auf dem Grill lecker zubereitet werden. So kann man eine Paprikaschote halbieren, das Kerngehäuse entfernen und die Hälften dann mit einer Öl-Gewürz-Marinade bestreichen. Beide Seiten werden dann etwa vier bis acht Minuten gegrillt, und der Snack ist fertig.

So wie Fleisch, kann man Gemüse direkt auf das Rost legen, sollte dazu jedoch noch Alufolie darunter legen oder eine Alugrilltasse benutzen, um es zu schonen. Damit das Gemüse nicht kleben bleibt, werden diese noch mit etwas Fett oder Öl bestrichen. Doch nicht zu lange und nicht zu heiß grillen! Denn dann gehen die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe des Gemüses verloren.

Der Klassiker ist natürlich die Folienkartoffel. Gut in eingepackt, bleibt diese etwa 30 Minuten lang in der schwachen Glut. Um den Vorgang zu verkürzen, können die Kartoffeln auch schon vorgegart werden. Die dünne Schale kann einfach mitgegessen oder abgekratzt werden. Geschält würde die Kartoffel durch den hohen Stärkegehalt an der Folie kleben bleiben. Doch in dünne Scheiben geschnitten, kann sie auch mit etwas Folie direkt auf das Rost gelegt werden.

Ähnlich wie normale Kartoffeln, kann man auch Süßkartoffeln zubereiten. DIe garen etwas schneller. In Alufolie gepackt, mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Rosmarin, sind sie äußerst schmackhaft und sehr beliebt in den USA. So auch die Maiskolben, die mit etwas Butter auf Alufolie etwa 15 bis 20 Minuten gebraten werden. Mit vorherigem Kochen, geht das Ganze etwas schneller, so trocknen die Körner nicht zu schnell aus. Doch dreht man die Kolben regelmäßig, werden sie von allen Seiten auch gut gar.

Trotz aller Bedenken, kann man auch mal etwas von der Norm abweichen und sich an gevierteltem Radicchio oder Chicoreé probieren. Mit Öl und BUtter hier nicht sparen, auch etwas Zucker oder Honig gegen die bittere Note- und schon ist für den guten Geschmack gesorgt.  Auch Pilze, grob geschnitten mit Öl und Gewürzen können von der Glut lecker gebraten werden. Ohne Stiele lassen diese sich noch besser braten, nicht nur zwischen Würstchen und Speck.

Bei wem die Grillsaison nicht mit dem Herbstanfang endet, der kann auch auf den Kürbis zurückgreifen. Vom Hokkaido-Kürbis müssen z.B. lediglich die Kerne entfernt werden und das Grillen kann- mit Schale- sofort beginnen. Vor allem Sorten mit orangenem, weniger wässrigem Fruchtfleisch eigenen sich hier.

Sojaprodukte auf dem Grill bieten denjenigen eine Alternative, die zwar kein Fleisch essen, auf den Geschmack von Frikadellen oder Würstchen nicht verzichten wollen. Der Fleischersatz aus Sojabohnen oder Getreide ist in vielen Supermärkten erhältlich. Tofu kann ebenfalls auf etwas Folie, gut eingeölt gegrillt werden.

Mit diesen vielen Varianten steht dem vegetarischen Grillgenuss nichts mehr im Wege.

 

Schlagwörter: , , ,

Hinterlasse eine Nachricht